Stephanie
Hallo liebe Raststätte Gnadenbrot,
vielen Dank für das Essen und die freundliche Bedienung. Auf dem Weg einen Gabelstapler auszuliefern sind wir in Ihre Raststätte eingekehrt und das war ein wundervoller Zufall.
Leckeres Essen und sehr sehr nette Bedienung.
Viele Grüße
Stephanie
09.01.2012
Nadine
Hallo,
da ich ein alter Vielfraß bin, möchte ich ein Kompliment für eure leckere warme Küche loswerden. Vielen Dank für die gute warme Küche.
Nadine
Würzburg 01.07.2010
der frankierer
greetings,
ich kann das bestätigen - mein handy ist wirklich aus und das wird auch noch eine weile so bleiben. ich habe festgestellt - das ich sehr gut darauf verzichten kann und erledige nun meine korrespondenz ausschließlich über meinen c-64 mit internetanschluss. das macht gute laune - entlastet die haushaltskasse und sorgt zusätzlich für blendende unterhaltung.
eine weitere blendende unterhaltung hatte ich heute nachmittag - in der mir aufs unschönste bewiesen wurde das der mangel an intelligenz in kombination mit der globalen erwärmung zu verherenden effekten mit starker beeinträchtigung des denkapperates führt und damit unausweichlich der komplette kontrollverlust des sprachorgans, der wahrnehmung und guten sitten bei einigen kommuniktionspartnern verquickt ist. kurz gesagt: es fällt mir nix mehr zum thema ex-freundin ein ... *sprachlosigkeit*
ich werde mir also eine neue bleibe suchen - da meine motivation hier zu bleiben eher gegen null tendiert. herr feldforschung heckt nun einen geheimen plan aus - der wie immer gute laune und einen hohen wirkungsfaktor garantiert. statt zu jammern - werde ich ersteinmal urlaub machen und zwar im ostel. 10 tage pionierlager für 90 euro - mitten in berlin - jeden tag neue menschen die sicherlich mehr zu erzählen haben als \
21.08.2008
der frankierer
greetings,
ich kann das bestätigen - mein handy ist wirklich aus und das wird auch noch eine weile so bleiben. ich habe festgestellt - das ich sehr gut darauf verzichten kann und erledige nun meine korrespondenz ausschließlich über meinen c-64 mit internetanschluss. das macht gute laune - entlastet die haushaltskasse und sorgt zusätzlich für blendende unterhaltung.
eine weitere blendende unterhaltung hatte ich heute nachmittag - in der mir aufs unschönste bewiesen wurde das der mangel an intelligenz in kombination mit der globalen erwärmung zu verherenden effekten mit starker beeinträchtigung des denkapperates führt und damit unausweichlich der komplette kontrollverlust des sprachorgans, der wahrnehmung und guten sitten bei einigen kommuniktionspartnern verquickt ist. kurz gesagt: es fällt mir nix mehr zum thema ex-freundin ein ... *sprachlosigkeit*
ich werde mir also eine neue bleibe suchen - da meine motivation hier zu bleiben eher gegen null tendiert. herr feldforschung heckt nun einen geheimen plan aus - der wie immer gute laune und einen hohen wirkungsfaktor garantiert. statt zu jammern - werde ich ersteinmal urlaub machen und zwar im ostel. 10 tage pionierlager für 90 euro - mitten in berlin - jeden tag neue menschen die sicherlich mehr zu erzählen haben als \
21.08.2008
cora
Zugfahrt. S-Bahn. U-Bahn. Manchmal sind es eben drei. Ich blicke nach draußen. Hohe Altbauten, breite Alleen, in der Mitte parkende Autos, kopfsteingepflasterte Seitenstraßen - und Bäume, viele viele Bäume, viel Grün. Ja! Was für eine Stadt - was für ein Unterschied zu Frankfurt! Frankfurt, aus dem ich nur noch weg will. Dies hier ist deine Stadt. DU lebst hier. Wo - weiß ich nicht. Dies ist dein Revier, dein Territorium, von dem du mich vertreiben wirst, sollte ich es wagen, mich zu nähern. Neun Monate. Neun lange Monate ohne dich. Drei mal drei. Du hast vernünftig gehandelt. Tut trotzdem weh. Diese Tagung ausgerechnet hier. In Berlin. Werde ich dir ausweichen können? Verachtest du mich noch immer? Wirst du mich kühl ignorieren, mein Herz erneut zerfetzen? Als ob ich eine Wahl gehabt hätte, nur einen von euch zu lieben. Liebe ich wirklich euch beide? Ist das nicht eine Illusion? Biergartenstühle, der Abend ist lau. Das Gnadenbrot. Erste Station auf einer rasanten Reise in die Vergangenheit. Oder in die Zukunft? Es waren einmal zwei Kollegen. Die waren weiß Gott nicht in Freundschaft auseinander gegangen. Oh nein, weiß Gott nicht. Wir lassen uns an Golda Meir nieder. Bestellen zwei große Zywiec, Maultaschen, panierten Fisch mit Basilikumpesto. Und wenn ich ein verdammtes Wort dafür kennen würde, wie sehr ich dich vermisst habe, Junge, ich würde es benutzen. Nein, weiß Gott nicht in Freundschaft. Jeder Mensch hat einen Willen und einen Nichtwillen. Mein Willen löst sich in deiner Gegenwart in Nichtwillen auf, in überwältigende Emotionen. Abulie. Der Mensch hat einen Willen und einen Nichtwillen. Du verursachtest einen Anfall totaler Abulie. Nein, das stimmt nicht. Es war nicht so, dass mein Willen sich in einen Nichtwillen auflöste. Nein. Im Gegenteil. Mein Willen war auf dich gerichtet. Ich wollte nur noch dich. Das war mein ganzer Wille. Ich war ausgehungert nach dir. Das Lämpchen am Tisch unterbricht mein Begehren nicht. Signalisiert nur kurz, dass es Zeit ist, zu essen. Wir teilen unsere Mahlzeiten, unseren Abend, wir teilen unsere Nacht. Es ist, wie es ist. Es ist, wie es war. Nur stärker. Du. Ich. Er. Er? Deine E-Mail. Der Link zum Möbel-Olfe-Lebenskochbuch es soll mir über die kurze Sehnsucht zwischendurch hinweg helfen. Wie könnte es? Kurze Sehnsucht? Anyway. Gegen den Schmerz, dich wieder zu vermissen schreibe ich ein Dreierlei. Heißt: Love and pain. Paprika. Pilze. Fisch
und wünschte, ich könnte es für dich kochen. Die Ingredienzien habe ich im Kopf. Ausnahmsweise dort, transportiere ich doch sonst wichtige Dinge in meinem Herzen. Zwei Stücke Lachsfilet, ein paar große Champignons; eine rote und eine gelbe Paprika; etwas Limettensaft, Kürbiskernöl; Olivenöl; 6-7 große frische Salbeiblätter, viele Nadeln frischer Rosmarin ja, es müssen wohl drei Zweige sein - Rosmarinpulver, Estragon getrocknet/geschnitten, Salbeipulver, Schwarzkümmel, grobes Hagelsalz, grob gestoßener schwarzer Pfeffer. Thymianhonig.
Vorsichtig schneidet meine Hand die Paprika in kurze Streifen, die Pilze in Scheiben. Ein Schlaflied summend, beträufle ich den Lachs zärtlich mit Limettensaft, reibe ihn mit Kürbiskernöl ein, schneide ihn in mundgerechte Stücke, verteile etwas Salz und frisch gestoßenen Pfeffer darauf. Mit Kürbiskernöl gieße ich ein Herz auf den Boden der Auflaufform, tropfe noch einige Streifen quer auf den Bauch des Gefäßes, verwische es mit Olivenöl, bis der Boden grünlich bedeckt ist. Grobes Hagelsalz, Schwarzkümmel und Estragon verzieren das Werk. Ich lecke mir die Finger ab. Liebevoll schichte ich ein Gemisch aus Paprika und Pilzen ein, verteile darüber Hagelsalz, Schwarzkümmel, Estragon, zupfe einen Teil der Rosmarinnadeln darüber und zerpflücke einige Salbeiblätter, die sanft auf dem Gemüse landen. Meine Hand streut Hagelsalz über meine essbaren Freunde wie der Sandmann den Schlaf in die Augen der Kinder. Ein Hauch gemahlenes Rosmarinpulver rundet zusammen mit grün regnendem Kürbiskernöl die erste Schicht ab. Behutsam bette ich die Lachsstücke in das Gemüse, decke sie mit einer weiteren Lage Paprika und Pilzen zu, besinge das Ganze mit Estragon, Schwarzkümmel, Salbeiblättern, etwas Rosmarinpulver, Kürbiskernöl. Weiteres Hagelsalz soll dem Gemüse schlummern helfen. Ein bis zwei gut gefüllte Teelöffel Thymianhonig tropfen zu Guter Letzt klebrig mein Liebesmahl in den Schlaf. Nur kurz kitzelt noch zerstoßener Pfeffer die Gemüsenase. Dann wandert alles in das Mikrowellenschlafzimmer. Stufe drei. Acht Minuten bis zum Genuß. Oder neun? Drei mal drei? Nein, ich denke nicht.
05.08.2008